Veränderungen

3. September 2010

Nachdem auf Hildiscorner schon länger keine neuen Posts erschienen sind und das Ausbildungsende erfolgreich erreicht wurde, ist es an der Zeit ein thematisch besser passendes Blog zu beginnen. Zu finden ist das neue Blog unter http://project-dude.com

Ein größeres Update

11. Juli 2009

Das zweite Ausbildungsjahr ist mit einem Notenschnitt von 1,6 zu Ende gegangen. Eine durchaus stressige zeit, verglichen mit dem Ersten Lehrjahr, wo gute Leistungen keinen 100%igen Einsatz gefordert haben. Ich konnte mich gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Zähler verbessern und den Blick nun auf die kommenden Ereignisse lenken. Zu meiem Abschlussprojekt habe ich auch schon genaue Vorstellungen und die virtuellen Maschinen laufen sich so zu sagen schon warm.

Vom 20.- 24. Juli werde ich mal wieder in München einen Kurs besuchen - erstmal ein Kurs zum Thema Server 2008. Ich freue mich schon darauf, wieder einmal eine Woche in Bayern zu  verbringen, auch wenn das Ganze mit Urlaub wohl wenig gemein hat.

In der kommenden Woche werde ich den versuchen, den angestauten Stress abzuschütteln und wieder regelmäßig zu bloggen.

Harry tröstet Laura

3. März 2009

Nachdem der langjährige Partner unserer Häsin, Jimmy, wie bereits geschrieben gestorben war, trauerte Laura sehr stark. Das ging so weit, dass sie mit der Karotte im Mäulchen im Raum stand, und darauf wartete, dass man ihr diese klaut…
Sie hat nur noch gefressen, wenn man mit ihr spielte, und dabei das Futter anbot. Das hat uns darin bestärkt, dass sie wieder einen Partner braucht. Wir haben daraufhin einen Besuch im Tierheim in Worms unternommen, und Harald gefunden. Harald hat die klassische Karriere eines Weihnachtsgeschenks hinter sich: verschenkt und abgelegt! Da er eine untypische Farbe hat (er ist grau melliert), galt er als “schwer vermittelbar”:-(

Aber Harry gewöhnt sich langsam daran, dass man sich um ihn kümmert, und er spielt schon zaghaft mit uns. Wir gewöhnen die beiden jetzt aneinander, und ich bin mal gespannt, wie sie sich vertragen, wenn beide gleichzeitig in Lauras Revier unterwegs sind.

Nachruf auf Jimmy

21. Februar 2009

Jimmy

Heute Morgen um 5:10 ist Jimmy seinem Freund Jacky nachgefolgt. Zwei Tage haben wir mit dem Tierarzt intensiv versucht, ihn zu retten, aber heute Morgen ist er in unserem Beisein gestorben. Seit wir ihn 2006 aus dem Tierheim holten hatten wir viel Freude mit dem zunächst völlig verschüchtertem Kaninchen. Im Laufe der Zeit wurde er aber immer zutraulicher, und daher trifft es uns um so härter, dass er “plötzlich und unerwartet, nach kurzer Krankheit” verstarb.

Laura, die Häsin mit der er sich seinen Käfig teilt sucht ihn schon den ganzen Morgen und schnuppert überall. Es tut weh anzusehen, wie sehr diese Kaninchendame “ihren” Jimmy vermisst. Langfristig werden wir wohl keine andere Wahl haben, als ein weiteres Kaninchen aus dem Tierheim zu holen wenn wir sie nicht quälen wollen - denn obwohl sie als “Einzelkaninchen” groß wurde, hat die Zeit mit Jimmy gezeigt, dass der Mensch allein keinen vollwertigen Ersatz darstellen kann.

Heute Mittag werden wir ihn neben seinem Freund Jacky - wir holten die beiden einst gemeinsam aus dem Tierheim - beerdigt.

Wasser in festen Aggregatszustand

16. Februar 2009

Auch die letzten Tage blieben wir vor der “weißen Pracht” nicht verschont. So langsam nimmt das Wetter Züge an, die mir überhaupt nicht gefallen. Das Auto muss zwar nur abgekehrt werden, und das Kratzen entfällt, aber dafür sind die Straßen derzeit richtig unangenehm. Am Samstag rutschte an einer Kreuzung ein BMW vorbei, nur um in einem parkenden Toyota zu stehen zu kommen. Der Fahrer - Angehöriger der US-Streitkräfte, wie an der Uniform leicht zu erkennen - war völlig überrascht, dass seine Sommerreifen keinen Grip mehr hatten…

Aber das ist hier sowieso übel: Die wenigsten können mit Eis und Schnee umgehen und fahren entweder übervorsichtig oder ohne Rücksicht auf Verluste.

Noch eine kleine Episode zu gestern: Ich war drauf und dran Schnee zu räumen, aber die Schneeschaufel (vom Vermieter bereitgestelles Kunststoff-Teil) hat leider eine der beiden anderen Parteien die nicht zu Hause waren weggesperrt - damit sie nicht wegkommt. Heute Abend steht auf jeden Fall an, ein Schneeschieber, Salz und Split zu kaufen - ich hoffe ich kann sowas hier noch finden. Schließlich ist das ja fast wie der sommerliche Run auf die Ventilatoren :-)

Schneechaos in Kaiserslautern

12. Februar 2009

Schon wieder Schnee! Wie in der doofen Geschichte, bei der sich der Autor über den Schnee freut, der zum Alptraum wird, so ergeht es uns hier derzeit auch. Der Tag beginnt mit einem zögerlichen Blick aus dem Fenster (”Mist, alles weiß!”), und lustiges Eis- und Schneekratzen gehen dem Einsteigen in das Auto voraus. Erschwerend kam heute morgen hinzu, dass es sauglatt sehr glatt war. Mein Schulweg lief bis nach Kaiserslautern hinein ganz gut. An der Ampelanlage vor dem Pfalztheater jedochunterließ es meine Vorderfrau leider, rechtzeitig und sanft zu bremsen, so dass dem Astra das Heck ausbrach und er auf seine Vorderfrau rutscht. Dieses Fahrzeug ein alter Kadett machte einen Satz nach vorne unddamit sah ich mich mitten in der Zeugenrolle… Die Fahrerin des Kadett jedoch stieg einfach aus, begutachtete den Rempler (der Unfall geschah mit Schrittgeschwindigkeit), zuckte mit den Schultern, signalisierte “ist nicht schlimm”, stieg wieder ein und fuhr weiter…

Ich hatte wieder Hoffnung, rechtzeitig zur Schule zu kommen. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass die Schule auf einem Berg liegt, und die Anfahrt relativ steil ist - zumindest für die Leute, die noch immer ohne Winterreifen unterwegs sind. Und hier steigen wir wieder ein: Die letzten 300 m über eine Ampel hinweg zur Schule dauerten geschlagene 45 Minuten! Da der durchschnittliche Lauterer Berufsschüler es offensichtlich nicht besser weiß, strandeten dutzende tiefergelegte, mit Breitreifen ausgestattete Krawallhobel wie Wale am Straßenrand - viel (Gas geben)  hilft eben nicht viel. Dementsprechend war die Straße derart glatt, dass schließlich auch der Schulbus zum Stehen kam - angesichts des Gefälles die bessere Option gegenüber dem Rutschen.

Lustigerweise war es überhaupt kein Problem einen Parkplatz vor der Schule zu finden, da die Ausfallquote wie schon beschrieben entsprechend hoch war.

Die Klassenarbeit in Programmieren, die wir allerdings heute noch geschrieben hatten, gab wenig Anlass zur Freude - ich war derart “lost”, und die wunderbare Entwicklungsumgebung stürzte auch noch zweimal ab, so dass ich insgesamt dreimal Anfangen musste :-( Beim Dritten Neuanfang war ich so stinkig und frustriert, dass ich am liebsten gleich abgegeben hätte… Aber ein schwacher Trost bleibt: Selbst eine 6 würde die Gesamtnote nur auf 3 drücken.

Einstieg in die Arbeitswoche

9. Februar 2009

Heute ist die neue Arbeitswoche mal wieder gestartet. Den ganzen Tag habe ich mit dem Microsoft Hyper-V verbracht, aber VMware fand ich irgendwie einfacher zu bedienen, bzw. logischer im Aufbau. Das größte Problem dabei war, dass das System schon vorkonfiguriert war (oder: verkonfiguriert?), und ich mir dadurch erst einmal einen Überblick verschaffen musste. Als Betriebssystem diente - wie soll es bei Hyper-V auch anders sein - Server 2008. Ich habe zwar schon damit gearbeitet, aber dennoch war viel probieren und lesen angesagt.

Die oberste Priorität hatte die Netzwerkverbindung, denn eine der virtuellen Maschinen sollte den bisherigen Update-Server ersetzen. Der war ursprünglich als Versuch geplant, hatte sich aber so gut bewährt, dass wir ihn einfach haben laufen lassen. Also haben wir eine Sicherung der Maschine gemachtund gestaunt: knapp 22 GB Updates sind im letzten halben Jahr aufgelaufen, wobei gesagt werden muss, dass wir Updates von Windows 2000 bis Windows 7 und Server 2000 bis Server 2008 vorrätig halten.
Leider gab es bei der Einrichtung der neuen Maschine Probleme mit der Anbindung an den Massenspeicher, weshalb sich das Drama bis kurz vor 17:00 Uhr hingezogen hat. Dann habe ich frustriert beschlossen, morgen weiterzumachen, da man nach so vielen Stunden intensiver Beschäftigung sowieso die offensichtlichen Dinge übersieht.

Oh, und fast vergessen: Happy Birthday, Chiippii!